Revision des Sexualstraftechtes

Cindy, Morena, Tanja und Stephanie waren Teil einer Gruppe aus Frauen, welche selbst sexuelle Gewalt erlebt haben. Wir haben unsd afür engagiert den Bundesrat und das Parlament davon überzeugen, dass Sex ohne Zustimmung künftig auch gesetzlich als Vergewaltigung gilt. Dazu sprachen wir mit verschiedenen PolitikerInnen und haben unteranderem diverse Aktionen geplant. Hierbei wurden wir von Amnesty International Schweiz unterstützt. Gerne freuen wir uns über jede Spende, da unsere Engagement mehrheitlich freiwillig war. 

Hierzu ein Statement aus dem Artikel von Amnesty International Schweiz:

Cindy Kronenberg, ein weiteres Mitglied der Betroffenengruppe und Präsidentin des Vereins vergewaltigt.ch, sagt: «Da das geltende Gesetz Gewalt, Bedrohung oder psychischen Druck für den Tatbestand Vergewaltigung voraussetzt, wird vom Opfer implizit erwartet, dass es sich zur Wehr setzt. Viele Betroffene, die sich im Moment des Übergriffs nicht wehren konnten, fühlen sich von Polizei oder Justiz im Stich gelassen oder gar für die Tat mitverantwortlich gemacht. Jetzt wollen wir die politischen Entscheidungsträger*innen erreichen, damit endlich per Gesetz festgehalten wird: Sex ohne Zustimmung ist eine Vergewaltigung».

Quelle: https://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/schweiz/dok/2021/neudefinition-der-vergewaltigung-im-strafrecht